Stand der Dinge

Das Bild zeigt eine Computersimulation des Gebäudes auf der Grundlage eines s/w-Fotos, da dem Verein trotz intensiver Recherche keine farbige Aufnahme der ursprünglichen Fassade bis jetzt auffinden konnte.

Weiterhin besteht die Arbeit des Vereins in der Veröffentlichung des Projektes sowie Werbung für das Vorhaben bei Vereinen und Stiftungen die gleiche bzw. ähnliche Ziele verfolgen. Auch die Schülerinnen und Schüler, die jetzt diese Schule besuchen, setzen sich mit dem Baudenkmal auseinander und haben auf der Grundlage von Grundrissen die Gebäudemaße digitalisiert und mittels 3-D-Drucker ein Modell gedruckt.

 

Im Weiteren finden Sie das Projekt „Denkmalgerechte Fassadenwiederherstellung“ im Spiegel der Presse:

10.11.2016 – Mitteilung für die Presse                                                

Fassadensanierung der Alexander-von-Humboldt-Schule rückt in greifbare Nähe.

Der Treptow-Köpenicker Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt (SPD) konnte Mittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes gewinnen.

Das ehemalige Dorotheen-Lyzeum aus den Jahren 1928/29 gilt als eines der Hauptwerke des Architekten Max Taut. Das Gebäude wurde 1973 lediglich verputzt und bedarf dringend einer Fassadensanierung. Ursprünglich zierten helle Siegersdorfer Tonplatten das Bauwerk und gaben ihm seinen charakteristischen gelben Anblick. Mit Bundesmitteln in Höhe von zunächst 400.000 Euro für die denkmalgerechte Restaurierung wird das stadtbildprägende Bauwerk wieder in Tautschem Sinne erstrahlen. Dazu sagt Matthias Schmidt:

„Seit vielen Jahren engagieren sich die Menschen an der Alexander-von-Humboldt-Schule dafür, dass das Werk Max Tauts wieder sichtbarer gemacht wird. Ich freue mich außerordentlich darüber, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte, diesen Wunsch zu verwirklichen. Es gilt nun Gespräche mit Land und Bezirk zu führen, um die erforderliche Kofinanzierung von 400.000 Euro ebenfalls bereit zu stellen. Im kommenden Jahr sollen dann weitere 350.000€ aus Bundesmitteln für die Verklinkerung der Humboldt-Schule zur Verfügung gestellt werden. Ich freue mich schon darauf, unsere Alexander-von-Humboldt-Schule wieder in alter Schönheit an der Oberspreestraße strahlen zu sehen.“


02.03.2017 – Beschluss der BVV Treptow-Köpenick

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bezüglich der Gesamtfinanzierung der Rekonstruktion der ursprünglichen keramischen Fassadenverkleidung am Alexander-von-Humboldt- Gymnasium bei den zuständigen Stellen des Senats dafür einzusetzen, dass die entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden und die Deckung der Finanzierungskosten für die Sanierungsmaßnahmen auch gewährleistet ist.
Gleichzeitig möge das Bezirksamt klären, welchen Eigenanteil der Förderverein der Schule erbringen kann. Auch soll der Verein Köpenicker Brücken e. V. bei seinen Bemühungen, Drittmittel zu akquirieren, unterstützt werden.
Abstimmungsergebnis: dafür: einstimmig.


13.02.2018 – Beitrag in der Berliner Morgenpost von Sabine Flatau

Planung für historische Schulfassade beginnt

Köpenick. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium an der Oberspreestraße soll wieder eine Fassade mit Keramikfliesen bekommen. Das Bezirksamt bereite das Vorhaben vor, teilte Bürgermeister Oliver Igel (SPD) mit. Es sei mit den Denkmalbehörden abgestimmt. Die Planung werde bis März 2018 beginnen. Für die Finanzierung sollen Fördermittel und Spenden akquiriert werden. Die Kosten werden auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.